Wer wir sind
Food for Biodiversity ist die branchenweite Initiative, die Biodiversität im Zentrum der Lebensmittelwirtschaft verankert

Seit 2021 gestalten in unserem einzigartigen Zusammenschluss führende Unternehmen aus Produktion, Handel, Standardorganisationen und Umweltverbänden gemeinsam den Wandel – mit konkreten Lösungen und messbarem Anspruch.
Unsere Vision
Wir gestalten eine Lebensmittelwirtschaft, die aktiv zur Erhaltung und Förderung der biologischen Vielfalt beiträgt.
Wir vereinen Unternehmen, NGOs, Standards und Wissenschaft, um Ökosysteme als Grundlage der Lebensmittelproduktion zu schützen – durch Vernetzung, Kompetenzaufbau und Biodiversitätskriterien.
Was uns besonders macht
Wir sind eine führende Brancheninitiative des europäischen Lebensmittelsektors für wirksamen Biodiversitätsschutz.
Praxisnahe Werkzeuge – mit dem Basis-Set im Mittelpunkt
Unser Basis-Set an Biodiversitätskriterien bietet Unternehmen eine solide, fachlich fundierte Grundlage, um Biodiversität in Standards, Beschaffung und Prozesse zu integrieren – insbesondere in der landwirtschaftlichen Produktion. Es hilft, Risiken zu erkennen, Maßnahmen zu planen und regulatorische Anforderungen wie Lieferkettengesetze effektiv zu erfüllen.
Starke Partnerschaften mit Standardorganisationen
Wir unterstützen etablierte Standards dabei, biodiversitätsbezogene Anforderungen systematisch weiterzuentwickeln – auf Basis praktischer Erfahrungen und im engen Austausch mit relevanten Akteuren.
Formate für echten Dialog & Weiterentwicklung
Ob internationale Konferenzen, Webinare oder Fachformate: Wir schaffen Räume für Austausch, Wissenstransfer und gemeinsame Innovation – innerhalb der Branche und darüber hinaus.
Erfahrung in Koordination & Branchenprozessen
Wir wissen, wie man Branchen-Initiativen aufbaut und erfolgreich steuert. Mit klaren Strukturen, aktiven Arbeitsgruppen und transparenten Entscheidungswegen ermöglichen wir zielgerichtete Zusammenarbeit – z. B. zu Berichterstattung, politischem Dialog oder Biodiversitätsmaßnahmen entlang der Lieferkette.
Gemeinsam bewegen wir was!
Carina Mazzuz
We are strongly committed to Food for Biodiversity because of the great opportunity we have to exchange proposals for improvement on biodiversity and climate change issues with our colleagues, as well as to learn about the specific needs of the sector by promoting and refining our sustainability programme with new methodologies to increase biodiversity and reduce the use of plant protection products.
Josef Stitzl
„Von unserer Mitgliedschaft im Verein Food for Biodiversity erwarten wir uns einerseits einen engen Austausch mit anderen Akteuren der Branche wie unseren Handelspartnern und andererseits Impulse für die Umsetzung unserer Hochland Vision im Bereich Nachhaltigkeit. „Food for Biodiversity“ bietet hier ein vielversprechendes Netzwerk. Zum Hochland-Verständnis gehört seit Jahren, gemeinsam mit Partnern aktiv an Lösungen zu arbeiten. Mit ausgesuchten Vertragslandwirt:innen will Hochland nun den Erhalt und die Wiederherstellung von Biodiversität auf den Flächen seiner Milcherzeuger fördern und die eigene Expertise zum Thema Biodiversität ausbauen durch ausgesuchte Pilotprojekte.”
Dr. Jan Henke
„Als eines der größten globalen Zertifizierungssysteme setzt sich ISCC seit seiner Gründung im Jahr 2010 für den Erhalt der Biodiversität ein. Zertifizierte Unternehmen der Lebensmittelindustrie können durch die Verwendung des ISCC-Logos den nachhaltigen Anbau von Rohstoffen gegenüber dem Verbraucher transparent kommunizieren. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit den anderen Mitgliedern des Vereins Lösungen zu erarbeiten, damit die Lebensmittelindustrie einen positiven Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt leisten kann.“
Johannes Weh
"Als verlässlicher Grundversorger ist es unser Anspruch, allen Kundinnen und Kunden einen Einkauf mit gutem Gewissen zu ermöglichen. Nicht auf Kosten Dritter und der Umwelt zu wirtschaften zählt zu den Prinzipien von ALDI Nord. Daher investieren wir in den Erhalt von Biodiversität entlang unserer Lieferketten. Auf diese Weise tragen wir dazu bei, die langfristige Verfügbarkeit wichtiger Rohstoffe zu sichern und eine resiliente Versorgung mit Waren des täglichen Bedarfs zu gewährleisten. Mit unserem Beitritt zu Food for Biodiversity, der zentralen Brancheninitiative des Lebensmittelsektors, unterstützen wir die vorwettbewerbliche Entwicklung praxistauglicher Lösungen, die biologische Vielfalt schützen und den verantwortungsbewussten Umgang mit globalen Ressourcen fördern."
Cäcilia von Hagenow
“Die Artenvielfalt befindet sich aktuell in einer massiven Krise – ein bedeutender Treiber ist dabei die Landwirtschaft. Gleichzeitig benötigt diese die Artenvielfalt als Grundlage ihrer Arbeit, denn Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion brauchen funktionierende Ökosysteme. Um die dringend notwendigen Maßnahmen zur Abwehr der Biodiversitätskrise wirkungsvoll umzusetzen, bedarf es der Zusammenarbeit aller Akteur*innen der Lebensmittelbranche. Der Verein Food for Biodiversity stellt dabei einen wichtigen Baustein dar, um diese Zusammenarbeit zu fördern und in der Folge gemeinsam Ernährungssysteme nachhaltig zu gestalten.”
Matthias Jäger
„Die Möglichkeit im Multi-Stakeholder-Dialog das Thema „Schutz der Biodiversität und Lebensmittel“ gemeinsam anzugehen, hat uns als Handelsverband Lebensmittel motiviert, Fördermitglied bei Food for Biodiversity zu werden. Nur funktionsfähige und biologisch vielfältige Ökosysteme bieten die Möglichkeit zur dauerhaften Produktion von Lebensmitteln. Sie bilden die Grundlage für einen zukunftsorientierten Lebensmittelhandel. Daher sind der Schutz, die Wiederherstellung und nachhaltige Nutzung von biologischer Vielfalt essentiell für die Handelsunternehmen.“
Torsten Klimpel
"OroVerde unterstützt seit vielen Jahren die sozial-ökologische Transformation von Landwirtschaftssystemen in Lateinamerika. Gemeinsam mit unseren Partnern entwickeln wir Lösungen, um Biodiversität in der Landwirtschaft zu fördern und nachhaltige Perspektiven für Produzent*innen entlang der gesamten Lieferkette zu schaffen. Als Teil von Food for Biodiversity stärken wir das Netzwerk und bringen unsere lokale Erfahrung insbesondere in der Kaffee-, Kakao- und Bananenproduktion ein, um unserer Verantwortung als Konsumentenland in globalen Lieferketten für eine sozial gerechte und ökologisch stabile Zukunft gerecht zu werden."
Andrea Schwalber
„Als Gründungsmitglied will Nestlé Deutschland gemeinsam mit anderen Mitstreitern einen Beitrag leisten, den Verlust der biologischen Vielfalt zu stoppen und so den Weg für regenerative zukunftsfähige Ernährungssysteme zu ebnen. Als Lebensmittelhersteller sind wir auf Rohstoffe aus der Landwirtschaft angewiesen und damit einer der Wirtschaftssektoren, die am meisten von der biologischen Vielfalt abhängig sind. Es ist an der Zeit, dass alle relevanten Akteure gemeinsam an dem übergeordneten Ziel arbeiten, den Schutz der Artenvielfalt zu einem zentralen Qualitätsmerkmal in unserer Branche zu machen und so die Produktion von Lebensmitteln biodiversitätsfreundlicher zu gestalten.“
Marion Hammerl
„Die Lebensmittelbranche mit der Landwirtschaft als wichtigstem Rohstoff-Lieferant muss Teil der Lösung werden, um den dramatischen Verlust der Biodiversität zu stoppen. Die Branche sollte schon aus egoistischen Gründen ein großes Interesse haben, denn es geht um existentielle Wirtschaftsgrundlagen. Aber individuelle Pilotprojekte werden es nicht richten – Schutz und umsichtiges Management der Biologischen Vielfalt muss in der gesamten Branche zum Tagesgeschäft gehören. Food for Biodiversity bietet einen Rahmen, in dem Akteure der Branche – unterstützt von Wissenschaft und NGOs - zielgerichtet und praxisorientiert zusammenarbeiten“
Rudolf Behr
Wir sind Mitglied bei „Food for Biodiversity“ geworden, weil wir als Produzent als Produzent von Freilandgemüse eine Verantwortung gegenüber unserer Umwelt und unseren Mitmenschen haben. Die Förderung von Biodiversität ist für uns einer von vielen Bausteinen, unseren ganzheitlichen Gedanken „Intensive Landwirtschaft erfordert intensiven Naturschutz“ umzusetzen. Für uns als „Bauern“ ist nachhaltiges Handeln und Wirtschaften selbstverständlich, daher unterstützen wir die Ziele des Vereins zum Schutz der Biodiversität in der Lebensmittelbranche.
Patrick Trötschler
„Die Bodensee-Stiftung ist seit vielen Jahren als Nachhaltigkeitspartnerin für Landwirtschaft und Lebensmittelbranche aktiv. Neben Klimaschutz und Klimanwandelanpassung ist der Schutz der Biodiversität das zentrale Ziel in unseren Projekten. Hier muss auch die Lebensmittelbranche deutlich aktiver werden, um dem massiven Verlust der Biologischen Vielfalt wirksam entgegenzutreten. Der Verein „Food for Biodiversity“ ist für uns eine wichtige, akteursübergreifende Plattform, um in Zukunft noch stärker ambitionierte Methoden und Kriterien für mehr Biodiversität verbindlich in der Praxis zu verankern.“
Christian Hohlfeld
„Die Rainforest Alliance ist stolzes Mitglied im Verein Food for Biodiversity, weil der Schutz der biologischen Vielfalt und der Einsatz für eine nachhaltige Landwirtschaft nur gemeinsam erreicht werden können. Der Ansatz der Rainforest Alliance zielt darauf ab, die biologische Vielfalt zu einem Grundprinzip aller Aspekte der Landwirtschaft und des Umweltschutzes zu machen. Durch unsere Mitgliedschaft können wir gemeinsam mit anderen Organisationen Lösungen entwickeln, um den Schutz der biologischen Vielfalt in der Lebensmittelbranche und ihren vorgelagerten Wertschöpfungsketten zu verankern und eine nachhaltige Zukunft zu gestalten.“
Josef Brunnbauer
„Für uns als Bioverband ist der Schutz der Biodiversität seit mehr als 40 Jahren ein wesentlicher Bestandteil unserer Grundwerte. Die Arbeit unserer Bio-Bauern und Bio-Bäuerinnen trägt täglich dazu bei, Vielfalt auf dem Acker und auf den Wiesen zu erhalten. Doch die Herausforderung ist groß – und gemeinsam können wir mehr erreichen. Wir engagieren uns im Verein Food for Biodiversity, um miteinander für die Lebensmittelbranche Wege zum Schutz der Artenvielfalt zu entwickeln.“
Lasse Anbuhl
"Der WWF Deutschland setzt sich seit Jahrzehnten für den Erhalt der biologischen Vielfalt ein. Mit seinem Engagement bei Food for Biodiversity stärkt der WWF die Zusammenarbeit im Lebensmittelsektor, um Biodiversität wirksam zu schützen und nachhaltig in der Landwirtschaft zu verankern."
Pegah Bayaty
„Seit 60 Jahren setzt sich der WWF Österreich für den Schutz und die Wiederherstellung der Biodiversität ein. Die Vielfalt unseres Planeten steht aufgrund unseres Ernährungssystems unter starkem Druck: 70% des Verlustes sind der Produktion tierischer Lebensmittel zuzurechnen. Als Mitglied des Vereins Food for Biodiversity möchten wir den Schutz der biologischen Vielfalt entlang der gesamten Wertschöpfungskette von Unternehmen verankern. Größter Hebel dabei ist ein Mehr an pflanzlichen und ein Weniger an tierischen Lebensmitteln.“
Nina Siegel
„Mit dem Beitritt zur Branchen-Initiative „Food for Biodiversity“ unterstützen wir bei Zentis aktiv den Erhalt und die Förderung der biologischen Vielfalt in unserer Lieferkette.
Durch die Expertise aus dem Verein und den langjährigen und vertrauensvollen Beziehungen zu unseren Lieferanten realisieren wir z.B. Projekte direkt auf dem Feld.
Ein erstes Pilotprojekt zum biodiversitätsfördernden Aprikosen-Anbau konnten wir gemeinsam mit einem Lieferanten bereits erfolgreich umsetzen. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit und den Austausch mit anderen Unternehmen, Verbänden und Biodiversitätsexperten. Gemeinsam können wir einen erheblichen Beitrag zum Schutz der biologischen Vielfalt leisten.“
Peter Zens
„Food for Biodiversity hat es geschafft mit Lebensmitteleinzelhandel, NGO´s , Zertifizierern und Produzenten alle Steakholder der Lebensmittelbranche an einen Tisch zu bringen, um so gemeinsam und messbar an neuen Standarts für mehr Biodiversität in der Landwirtschaft in Deutschland und weltweit in der Lieferkette zu arbeiten. Dieses gemeinsame Engagement der ganzen Branche ist einzigartig und vorbildhaft, denn nur gemeinsam können wir den nötigen Wandel meistern und Lebensräume und Artenvielfalt sichern!“
Kathleen Heinzel
„Biodiversität achten“ ist einer von sechs strategischen Schwerpunkten der Lidl-Nachhaltigkeitsstrategie. Bei Lidl arbeiten wir kontinuierlich daran, die Auswirkungen unseres Handelns auf die biologische Vielfalt besser zu verstehen, biodiversitätsfördernde Standards zu etablieren und Veränderungen in der Branche voranzutreiben. Die Mitgliedschaft im Verein „Food for Biodiversity“ sehen wir als wichtigen Baustein zur Erreichung dieser Ziele.“
Dr. Matthias Wucherer
„Die Biodiversität zu erhalten und Fördern erfordert eine gesamtgesellschaftliche Anstrengung. Naturschutz und Subventionen für die Landwirtschaft können da nur ein Anfang sein – vielmehr muss unser ganzes Handeln und Wirtschaften den Erhalt und die Förderung der Artenvielfalt integrieren. Ähnlich wie in der Landwirtschaft braucht es auch im Weitergang der Wertschöpfung bei den Unternehmen Pioniere, die eine nachhaltige, biodiversitätsfördernde Wirtschaftsweise erproben und umsetzen. Food for Biodiversity kann also als Allianz der Willigen gesehen werden, und das unterstützen wir als Naturschutzpartner sehr gerne nach Kräften.“
Norbert Schmitz
„Die Förderung der Artenvielfalt im Kaffeeanbau ist ein zentrales Anliegen des Zertifizierungssystems 4C. 4C ist ein weltweit führendes Zertifizierungssystem, das in 17 Ländern von mehr als 300,000 Kaffeefarmern genutzt wird. Der Verein FfB stellt eine wichtige Plattform für die Entwicklung und den Austausch von Wissen und praktischen Tools zur Förderung von Artenvielfalt in landwirtschaftlichen Produktionssystemen dar. Gemeinsam mit dem FfB haben wir in Vietnam ein erstes Pilotprojekt im Kaffeesektor durchgeführt, bei dem die Artenvielfalt gesteigert und wichtige Erkenntnisse für die Weiterentwicklung unseres Systems gewonnen werden konnten. Wir werden die Arbeit des FfB weiterhin aktiv fördern.“
Johanna Saxler
Naturland treibt seit über 40 Jahren die ökologische Transformation der Landwirtschaft voran. Durch ihre umweltschonende Wirtschaftsweise erbringen Naturland-Landwirt:innen bereits heute vielfältige Biodiversitätsleistungen. Dessen ungeachtet spitzen sich Klimawandel und Artensterben weiter zu und unser Ziel ist es, die damit verbundenen Herausforderungen für die Landwirtschaft in Chancen zu verwandeln - eng vernetzt mit Akteur:innen aus der Lebensmittelbranche. Dafür bietet Food for Biodiversity eine ideale Austausch- und Vernetzungsplattform.
Dr. Julia Adou
„Als Lebensmittelhändler ist uns bewusst, dass der Erhalt und die Förderung der biologischen Vielfalt einen essentiellen Beitrag zur zukünftigen Ernährungssicherheit leisten. In unserer Mitgliedschaft im Verein Food for Biodiversity e.V. sehen wir einen großen Hebel, um gemeinsam mit anderen relevanten Akteuren der Lieferkette branchenübergreifende Biodiversitätsstandards zu erarbeiten und diese in der Lieferkette anzuwenden. Auf diese Weise können wir gemeinsam zu einem systemischen Wandel beitragen.“
Elmé Coetzer-Boersma
„As a certification standard provider, cooperation across the supply chain is integral to GLOBALG.A.P.'s ethos. We actively engage with stakeholders to promote biodiversity-friendly farming practices globally. Our goal is widespread implementation of measures prioritizing biodiversity protection. To achieve this with the Food for Biodiversity community, continuous collaboration and support from all stakeholders in the food industry are crucial. Only together can we promote biodiversity-friendly farming and ensure a sustainable future for the food industry.“
Stephanie Finkbeiner
"Biodiversität ist eine unverzichtbare Grundlage für eine zukunftsfähige Landwirtschaft – und damit auch für die langfristige Stabilität unseres Geschäfts. Intakte Ökosysteme sichern stabile Ernten, hochwertige Rohwaren und verlässliche Lieferketten. Gleichzeitig reduzieren sie Risiken, die durch den Klimawandel, Schädlinge oder extreme Wetterereignisse entstehen. Unser Engagement bei Food for Biodiversity verbindet ökologische Verantwortung mit wirtschaftlicher Weitsicht: Wir machen unsere Eigenmarken Schritt für Schritt biodiversitätsfreundlicher – vom Acker bis ins Regal – und stärken zugleich die Resilienz unserer Wertschöpfungsketten. So leisten wir einen konkreten Beitrag zum Erhalt der natürlichen Vielfalt von Arten und Lebensräumen und investieren bewusst in die Zukunftsfähigkeit unseres Unternehmens."
Erik Borner
"Für Bioland ist der Schutz der biologischen Vielfalt weit mehr als ein Prinzip und ein Standard – er ist Teil unserer Identität. Unsere Landwirt:innen arbeiten jeden Tag dafür, dass Felder wieder summen, Böden lebendig bleiben und Kulturlandschaften Raum für seltene Arten bieten. Durch strenge ökologische BioDiversitäts-Richtlinien, vielfältige Fruchtfolgen und die bewusste Gestaltung artenreicher Lebensräume entsteht auf Bioland‑Höfen ein Mosaik voller Leben. Wir unterstützen unsere Mitgliedsbetriebe aktiv dabei, BioDiversität auf ihren Flächen zu erhalten und zu fördern. Gemeinsam mit Food for Biodiversity arbeiten wir daran, naturverträgliche Wertschöpfungsketten zu stärken und wirksame Lösungen für den Schutz der Artenvielfalt in der Lebensmittelbranche zu entwickeln."
Rudolf Bühler
"ECOLAND ist im Verbund mit der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall und der Akademie Schloss Kirchberg seit zwei Jahrzehnten mit Projekten für die Bewahrung der Schöpfung aktiv: Bewahrung alter Haustierrassen wie dem Schwäbisch Hällischen Landschwein oder dem Limpurger Rind; sowie Bewahrung historischer Landsorten wie Hohenloher Gelbsenf oder Hohenloher Koriander usw. Des weiteren mit Klimaresilienz-Projekten in über 1400 Mitgliedsbetrieben sowie Implementierung von zahlreichen Biodiversitätsmaßnahmen über die Bio-Musterregion Hohenlohe. Hierzu Zitat von Albert Schweizer: „Das Tun adelt den Menschen!“. Ergänzend von Rudolf Bühler: Wir dürfen die Natur bewirtschaften – aber nicht verwirtschaften!“
Stefan Schmitz
Crop diversity is essential for future food and nutrition security.
The Crop Trust works with seed banks worldwide to ensure the conservation and use of crop diversity - resulting in the development of climate-resilient, nutritious, and high-yielding crop varieties and helping farmers diversify their production landscapes.
Through our Food for Biodiversity membership, we aim to build partnerships that can help transform agri-food systems to be more productive, healthy and sustainable.
Elisa Schuhmann
„Für uns als REWE Group stellt das Handlungsfeld Biodiversität ein äußerst relevantes Thema dar. Aufgrund dessen setzen wir uns seit vielen Jahren im Rahmen unseres Biodiversitätsprojektes gemeinsam mit aktuell etwa 540 Landwirt:innen, dem NABU und der Stiftung Rheinische Kulturlandschaft für Artenvielfalt in der Landwirtschaft ein. Der Verein Food for Biodiversity stellt hierzu für uns als Gründungsmitglied eine sehr gute Ergänzung dar. Wir schätzen die Zusammenarbeit von verschiedensten Akteuren zum Schutz der Biologischen Vielfalt in der Lebensmittelbranche”
Christoph Müller
As biodiversity loss is one of the biggest challenges of our time, an initiative like Food for Biodiversity that is addressing biodiversity protection is essential. The collaborative approach – bringing together everyone from NGOs, research institutions and standard setters to international food companies under one roof – fits well to Donau Soja and our 320 members. This transformation can only be achieved by working together. Both organisations are committed to knowledge sharing, supporting companies on the way to sustainable food systems and complement each other perfectly.
Ralph Dejas
„Die Förderung der Biodiversität ist essentieller Grundpfeiler unserer Verbandsphilosophie seit der Gründung im Jahr 1985. Durch unsere langjährige Expertise setzen wir wertvolle Impulse bei der notwendigen Ökologisierung des Weinbaus und darüber hinaus.“
Martin Schüller
Klimawandel, Abholzung und die Ausdehnung großflächiger agroindustrieller Plantagen führen zunehmend zum Biodiversitätsverlust. Das hat immer deutlichere Auswirkungen auf die kleinbäuerliche landwirtschaftliche Produktion. Kaffee und Kakao sind zum Beispiel durch fehlende Bestäubung und zunehmenden Krankheitsdruck mittlerweile ernsthaft gefährdet. Hier helfen nur biodiversitätsfreundliche Anbaumethoden wie Agroforstanbau oder Agrarökologie, auf die Fairtrade setzt. Beide sind am besten durch kleinbäuerIichen Anbau zu leisten. Genau hierfür ist FfB eine starke Unterstützung für Fairtrade.
Pia Kissinger
„Das Thema Biodiversität ist eins der Kernthemen der AöL. Gemeinsam mit unseren Mitgliedsunternehmen schreiten wir im Schutz der Artenvielfalt voran. Der Zusammenschluss mit Unternehmen über die Bio-Branche hinaus im Rahmen des Vereins Food for Biodiversity ermöglicht uns auch mit anderen Unternehmen der Lebensmittelwirtschaft gemeinsam an den Herausforderungen zu arbeiten und Anstrengungen zu bündeln. Denn bei einem gemeinsamen Ziel macht es doch Sinn auch einen gemeinsamen Weg zu gehen, oder nicht?“
Dr. agr. Robert Hermanowski
„Das FiBL (Forschungsinstitut für den Biologischen Landbau) Deutschland ist Mitglied im Verein Food for Biodiversity, weil die Biologische Vielfalt wichtige Ökosystemleistungen für die landwirtschaftliche Produktion bietet, die erhalten werden müssen. Der Ökolandbau fördert mit dem Verbot chemisch-synthetischer Pflanzenschutzmittel, der organischen Düngung, den weiten Fruchtfolgen und dem höheren Anteil naturnaher Flächen auf den Öko-Betrieben die Biologische Vielfalt auf den Betriebsflächen und in der umgebenden Landschaft.“
Mitglied werden – Wirkung entfalten
Unser Vorstand


Peter Zens
Vorsitzender
Vorstandsmitglied bei der Biodiversity in Good Company Initiative

Andrea Schwalber
Stellvertretende Vorsitzende
Sustainability Manager der Nestlé Deutschland AG

Nadja Kasperczyk
Beisitzerin
Beauftragte des Forschungsinstituts für biologischen Landbau, FiBL

Marion Hammerl
Schatzmeisterin
Präsidentin des Global Nature Fund
Unsere Geschäftsstelle

Sonia Petzold
Projektmanagerin

Oliver Peters
Projektmanager



































